Institut für Weiterbildung (IfW)
der Gemeinschaft der
Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland
Unser Leitbild:
„Wachsen im kraftvollen Dienst“
Unser Auftrag:
Wir dienen allen Mitarbeitern, damit sie in ihrer Persönlichkeit und in ihren Fähigkeiten ganzheitlich wachsen, um Menschen und Gemeinden wie Jesus zu dienen.Wir dienen der Gemeinschaft, qualifizierte Mitarbeiter im Sinne ihres Auftrags an der richtigen Stelle einzusetzen.
Unsere Grundhaltungen:
beziehungsorientiert
Wir leben und lehren aus einer befreiten und lebendigen Beziehung zu Gott Vater, Jesus Christus und dem Geist Gottes heraus. Auf dieser Grundlage steht der Mensch als von Gott geliebtes Geschöpf in seinen vielfältigen Beziehungen im Mittelpunkt aller Weiterbildungen (Joh.15,1-17)
bibelorientiertWir richten unseren gesamten Dienst an den Aussagen der Bibel aus (Matthäus 4,4).
fundiertWir arbeiten und lehren wissenschaftlich fundiert und ausgewogen (Lukas 16,8).
evangelistisch
Wir dienen mit allen unseren Angeboten und Tätigkeiten der Erfüllung des von Jesus Christus gegebenen Auftrags, Menschen in eine lebendige Beziehung zu ihm zu rufen (Matthäus 28, 16-18).
selbstverantwortlich
Wir fördern die Selbstverantwortung und Reife von Persönlichkeiten (Epheser 4, 14-16)
adventistisch
Wir sind in der Verantwortung vor Gott den Überzeugungen der weltweiten Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten im Glauben, in der Lehre, und im Lebensstil verpflichtet.
Unsere Vision:
Wir stärken Mitarbeiter und Dienststellenteams, gemeinsam Verantwortung für eine kontinuierliche Weiterbildung, eine authentische Personalentwicklung und einen optimalen Personaleinsatz zu tragen. Durch unseren Dienst wachsen Mitarbeiter und Teams in ihrer Persönlichkeit und in der Erfüllung ihres von Gott geschenkten Lebenszwecks. So tragen wir zum Glück und zur Zufriedenheit anderer bei.
Unsere Zielgruppen:Pastoren und PastorinnenFührungskräfte in den Dienststellen und OrganisationenMitarbeiter in den DienststellenEhrenamtliche Leiter und Leiterinnen
Führungskräfte anderer kirchlicher Organisationen
Unser Verständnis vom Lernen:Individuell auf die Mitarbeiter abgestimmt;Verknüpft mit konkreten, praxisrelevanten Alltagssituationen;Fokussiert auf Persönlichkeits- und Verhaltensdimensionen;Konsequent an Leitbild, Visionen, Strategien und Zielen der Gem. der STA ausgerichtet;
Kombiniert mit unterschiedlichen Lernformen;
Kurze und konkrete Lernabschnitte mit Feedback;
Konsequent an den Bedürfnissen der Gemeinden und der Welt ausgerichtet.
Unsere Lernfelder:
1. Vier berufliche Handlungsfelder:
Handlungsfeld 1Die theologische Leitungsaufgabe – Lehrer & PredigerZiele: Eine biblisch fundierte Lehre und Verkündigung, die gesellschaftlich relevant ist und zur verbindlichen und bibelorientierten Nachfolge ermutigt.
Handlungsfeld 2Die missionarische Leitungsaufgabe – Evangelist, Missionar & GemeindegründerZiele: Persönlich und mit der Gemeinde die Nähe der Menschen suchen, ihre Bedürfnisse stillen und sie konkret in die Nachfolge Jesu mit der Gemeinde bitten.
Handlungsfeld 3Die seelsorgerische Leitungsaufgabe – Hirte & DiakonZiele: Die Gemeinde wie Jesus mit ihren Stärken und Grenzen lieben und sie in ihrem Wachstum und ihrer Reifung in einer diakonischen Struktur fördern. Menschen auf dem Weg einer befreiten und biblisch verbindlichen Lebensgestaltung ermutigen und begleiten.
Handlungsfeld 4Die organisatorische und visionäre Leitungsaufgabe – Kybernetiker, Apostel & ProphetZiele: Eine Organisation (Gruppe, Gemeinde...) so führen, bauen, bewahren und verändern, dass Menschen mit den Gaben dienen können, die Gott ihnen zur Entfaltung und zum Wohl aller anvertraut hat.
2. Die vier berufsbedingten Persönlichkeitsmerkmale:
Berufliche Orientierung
Ziele: Sich für ein lohnendes berufliches Ziel außergewöhnlich engagieren und bis an die eigene Leistungsgrenze gehen. Freudig Verantwortung übernehmen. Andere beeinflussen und leiten. Lernen, etwas Wichtiges zu bewegen oder einen besonderen Beitrag zur Erfüllung unseres Auftrags beizutragen.
Arbeitsverhalten
Ziele: Das eigene Arbeitsverhalten kennen und verbessern lernen. Sich nicht verzetteln und Entschlüsse zügig und erfolgreich umsetzen. Das übergeordnete Ziel im Auge behalten. Ein Gleichgewicht zwischen Kreativität und Genauigkeit finden. Den Tagesablauf zufriedenstellend zu gestalten lernen.
Soziale Kompetenzen
Ziel: In Gesprächen und Auseinandersetzungen den richtigen Ton treffen. Berufliche Kontakte aufbauen und pflegen. Die eigenen Ecken und Kanten kennen und angemessen damit umgehen können. Die eigenen Gefühle im Stress wahrnehmen und darauf entlastend reagieren können. Wissen, wie ich die eigene Position durchsetzen kann. Entscheiden können, wann ich mich an andere Positionen anpasse. Lernen, in einem erfolgreichen Team zu arbeiten. Lernen, andere für meine Sache zu begeistern und zur Mitarbeit zu bewegen. Mit Kritik an der eigenen Person oder Arbeit umgehen können.
Psychische Konstitution
Ziel: Probleme und Schwierigkeiten angemessen verarbeiten lernen. Mit den eigenen Fehlern und Misserfolgen umgehen lernen. Mehrere Aufgaben parallel erfolgreich erledigen können. Die eigene Wirkung auf andere wahrnehmen. Die Reaktion anderer auf mich und meine Arbeit verarbeiten. Mit Ablehnung umgehen können. Wissen und erleben, was mir emotional gut tut und mich stärkt. Lernen zu entspannen und zu genießen. Die eigenen psychischen Grenzen wahrnehmen und die Tragkraft erweitern.
3. Die vier Führungskompetenzen:
HandlungsfeldMitarbeiterführungskompetenzMitarbeiter gewinnen, motivieren, begleiten, Feedback geben, loben, fördern, kritisieren, im Team führen und belohnen. Situative Führungsstile erfolgreich anwenden, Aufgaben delegieren. Die Persönlichkeit der Mitarbeiter verstehen und fördern. Sich selber führen können.
HandlungsfeldStrategische KompetenzVisionen, Leitbilder, Strategien und Ziele entwickeln, vereinbaren, durchführen und auswerten. Mit der Gemeinde eine Vision umsetzen, ein gemeinsames Ziel verfolgen.
HandlungsfeldOrganisatorische KompetenzDie Struktur erfolgreich an die Vision der Gemeinde anpassen. Prozesse des Bewahrens und Veränderns steuern. Projekte planen, durchführen und auswerten. Finanzielle Ressourcen zielgerichtet einsetzen. Kenntnisse in der natürlichen Gemeindeentwicklung und in der Gemeindeneugründung erwerben.
HandlungsfeldKommunikative KompetenzKommunikationsprozesse verstehen und leiten, Konflikte beschreiben und lösen, Ausschüsse leiten, moderieren, präsentieren, Visionen erfolgreich kommunizieren, sich schriftlich und mündlich intern und extern ausdrücken können.
4. Die vier persönlichen Bereiche:
Geistliches Leben
Eine lebendige Beziehung zu Gott Vater, Jesus Christus und zum Heiligen Geist pflegen. Regelmäßiges Studium der Bibel zur Stärkung dieser Beziehung, zur Festigung der bedingungslosen Annahme vor Gott, zur Einstellungsänderung, zur Entwicklung persönlicher Werte und Glaubensüberzeugungen und zur Veränderung des eigenen Verhaltens nach biblischen Maßstäben. Persönliche Gemeinschaft mit anderen Christen erleben. Persönliche missionarische Motivation. Liebe und Hingabe an Gott und Menschen. Loben, danken, bitten, fürbitten und anbeten in der persönlichen Stille vor Gott und in Gemeinschaft mit anderen.
Persönliches Leben
Sich selbst führen können, das eigene Leben im Griff haben. Klären, was einem wirklich wichtig ist, seine eigenen Werte und Vision kennen und seine Ziele erreichen. Mit sich selbst zufrieden sein. Die Spannung zwischen dem, was wir wirklich erreichen wollen und der Realität kreativ gestalten. Nicht nur Ideen, sondern der eigenen göttlichen Berufung folgen. Persönliches und berufliches Glück gleichermaßen anstreben und erleben. Fehler und Niederlagen zum persönlichen Nutzen werden lassen. Erleben, dass man das Leben aktiv gestalten kann. Ganzheitlich fit sein.
Familienleben
Eine stabile Partnerschaft leben. Die eigene Rolle in der Beziehung kennen. Die angemessene Balance zwischen Familie und Beruf finden. Eine eigenständige Identität als Pastorenfamilie entdecken. Stellen- und Ortswechsel angemessen verarbeiten können. Eine fördernde Beziehung zu den Kindern pflegen. Soziale Beziehungen
Eine tragendes soziales Netz aufbauen und erhalten. Aktive Freundschaften zu Christen und Nichtchristen pflegen. Nähe erleben und Abschied zulassen können. Sich für andere einsetzen und selber Unterstützung erleben. Sich in seinem Umfeld wohlfühlen.
Unsere TätigkeitenOrganisation und Durchführung von Weiterbildungen.Mitarbeit auf Predigertagungen der Vereinigungen. Begleitung und Beratung von Vereinigungsteams durch Konsultationen und Coaching.Begleitung und Beratung von Mitarbeitern durch Konsultationen, Coaching und Supervision.Berufsbezogene Persönlichkeitsdiagnostik (BIP u.a.).Durchführung von Assessment-Center und 360 Grad Beurteilungen.
Unsere Partner:
Wir kooperieren mit der Theologischen Hochschule Friedensau (ThHF), dem Institut für christliche Dienste (ICD) und dem Religionspädagogischen Institut (RPI).
Wir sind Partner von Adventist-Leadership der Euro-Africa-Division.
Wir arbeiten mit allen Organisationen zusammen, deren Werte mit unseren Werten übereinstimmen.
Unsere Anschrift:
Institut für Weiterbildung (IfW)
Roland E. Fischer
Erfurter Str. 4 B
34123 Kassel
Tel. 49(561) 59 217
e-mail: Roland.Fischer@adventisten.de
website: www.weiterbildung.adventisten.info